30 herausragende Kreative stellen aus Die Biennale „MülheimCalling 2025“ in der Alten Post am Synagogenplatz 1 in der Ruhrtalstadt Mülheim

Schauplatz der Biennale MülheimCalling2025: Das Städtische Kunstmuseum in der Alten Post am Synagogenplatz 1 | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Schauplatz der Biennale MülheimCalling2025: Das Städtische Kunstmuseum in der Alten Post am Synagogenplatz 1Foto: Mülheimer Kunstverein KKRRhochgeladen von Alexander Ivo Franz

KKRR Kampagne zum Salon des RefusésDas Kunstwochenende zum 5.–6. Juli ist ideal für alle, die Mülheim als lebendige Kunststadt erleben möchten – mit zeitgenössischer Biennale, alternativer Gegenposition, Performances und einem interaktiven Städteblick. Viel Vergnügen beim Entdecken und Eintauchen!

Der Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein KKRR traf sich am in der kühlen Villa Artis, während draußen ein neuer Rekord mit 37,6 Grad gemessen wurde.  
Heißes Thema war die Vorbereitung auf die Eröffnung „MülheimCalling 2025“ die Nachfolgeveranstaltung der Jahresausstellung der Arbeitsgemeinschaft Mülheimer Künstler.

Das ehemalige Reichspostamt der Stadt Mülheim am Viktoriaplatz 1 (heute Synagogenplatz 1) | Foto: Archiv des Mülheimer Kunstvereins KKRR
Das ehemalige Reichspostamt der Stadt Mülheim am Viktoriaplatz 1 (heute Synagogenplatz 1) Foto: Archiv des Mülheimer Kunstvereins KKRR hochgeladen von Alexander Ivo Franz

Die Fachjury von Mülheim Calling 2025 hat aus den über 350 in Mülheim aktiven Kunstschaffenden mehr als 140 Bewerbungen gesichtet und daraus ein ausgewogenes, vielschichtiges Programmpaket geschnürt. Dabei wurden lokale Netzwerke (Atelierhaus Schloss Styrum, Gruppe AnDer), städtische Einrichtungen (Kunstmuseum Alte Post) und herausragende Preisträger:innen (Ruhrpreis) ebenso berücksichtigt wie die internationale Anbindung über die Düsseldorfer Kunstszene und die Kunstakademie Münster. So vereint das Ergebnis ein Spiegelbild der lebendigen Mülheimer Kunstlandschaft und ihrer regionalen sowie überregionalen Verflechtungen.

Das Team des Mülheimer Kunstvereins KKRR stellte anhand der bereits vorliegenden Informationen eine erste Übersicht  zusammen. Geplant ist ein gemeinsamer Besuch der Eröffnungsveranstaltung in der Alten Post gegen 11 Uhr  (Treffpunkt um 10:30 Uhr in der Villa Artis – von dort aus zum Städtischen Kunstmuseum).

Da es sich um das Nachfolgeformat der ehemaligen Jahresausstellung „Arbeitsgemeinschaft Mülheimer Künstler“ handelt war bemerkenswert, dass  7 Mitglieder dieses Vereins  (Barbara Deblitz, Tubahan Riedel, Eberhard Ross, Heiner Schmitz, Natalija Usakova, Ursula Vehar und Alexander Voß) von der Jury ausgewählt wurden. Herzlichen Glückwunsch! Der 2012 gegründete Mülheimer Künstler*innenbund MKB ist diesmal nicht vertreten.

Ausstellungen in der Ruhrtalstadt Mülheim | Foto: KKRR
Ausstellungen in der Ruhrtalstadt Mülheim Foto: KKRR hochgeladen von Alexander Ivo Franz

Folgende 30 Kunstsakteure sind vertreten:

1. Laas Abendroth Laas Abendroth (*1967) ist ein interdisziplinär arbeitender Künstler aus Mülheim an der Ruhr. Er stellte mehrfach im Kunstmuseum Alte Post aus, wo auch Werke von ihm in der Sammlung vertreten sind. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen Text, Bild, Performance und Objektkunst. Er ist Mitbegründer des „Nonpressionismus“ und bekannt für seine ironisch-poetischen Multiples und Installationen. www.laas-abendroth.de

2. Feline Ahlbrecht Geboren 1991 in Essen lebt und arbeitet: in Mülheim an der Ruhr Ausbildung: Studium der Freien Kunst an der Kunstakademie Münster, Meisterschülerin bei Prof. Maike Rabe. Feline Ahlbrecht ist eine Künstlerin, die unter anderem an der Gruppenausstellung „EXPOSED“ in Berlin teilnahm. Ihre Arbeiten umfassen Skulptur und Mixed Media. Sie wurde für die Biennale „Mülheim Calling 2025“ ausgewählt und gehört damit zu den neuen Positionen der Stadtgesellschaft.

3. Diana Akoto Yip Diana Akoto-Yip lebt und arbeitet in Mülheim an der Ruhr. Sie studierte Kommunikationsdesign an der Folkwang Universität und Neue Medien an der Akademie der Bildenden Künste München. Ihre großformatigen Werke verbinden Fotografie mit Malerei und thematisieren gesellschaftliche Transformationen. 2019 stellte sie u.a. in der Ruhr Gallery Mülheim aus. www.d-ay.work

Diana Akoto Yip vor ihrem Exponat in der Biennale MülheimCalling2025 | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Diana Akoto Yip vor ihrem Exponat in der Biennale MülheimCalling2025 Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR hochgeladen von Alexander Ivo Franz

4. Kunstpreisträgerin 2025 Jessica Arseneau Die kanadische Künstlerin Jessica Arseneau (*1988 in Bathurst) lebt und arbeitet in Berlin und arbeitet mit Video, Installation und Performance. Ihre Arbeit „Dawns“ zeigte Menschen im Zustand des Erwachens an drei Orten in der Mülheimer Innenstadt. Arseneau erforscht mit künstlerischen Mitteln die Codes der Wahrnehmung und die Auswirkungen von Beschleunigung und Technologie auf den menschlichen Körper. Projektseite „Dawns“ bei Urbane Künste Ruhr

Glückwunsch zum diesjährigen Kunstpreises des Mülheimer Kunstvereins von 1956 - 2.500 EURO gingen an die in Berlin lebende Kanadierin Jessica Arseneau

 | Foto: Ivo Franz, Mülheimer Kunstverein
Glückwunsch zum diesjährigen Kunstpreises des Mülheimer Kunstvereins von 1956 – 2.500 EURO gingen an die in Berlin lebende Kanadierin Jessica Arseneau Foto: Ivo Franz, Mülheimer Kunstverein hochgeladen von Alexander Ivo Franz

5. Tabea Borchardt Tabea Borchardt (*1990) ist bildende Künstlerin und Fotografin. Sie absolvierte ein Volontariat im Kunstmuseum Mülheim und stellte im Museum Temporär gemeinsam mit Vesko Goesel aus. Ihre Arbeiten thematisieren u.a. Archivprozesse, Erinnerung und visuelle Repräsentation.  Freie Mitarbeiterin im Kunstmuseum Alte Post. www.tabeaborchardt.com

6. Alfred Dade Alfred Dade wurde 1965 in Albanien geboren und lebt seit vielen Jahren in Mülheim. Er studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Markus Lüpertz, der ihn zum Meisterschüler ernannte. Dade ist Kunstpädagoge und Gründer der Kulturwerkstatt Heimaterde. Seine Werke sind figürlich, symbolisch aufgeladen und in zahlreichen Sammlungen vertreten. Auf der Biennale in der Ruhrtalstadt Mülheim zeigt Alfred Dade seine eindrucksvolle bunte Skulptur „DER DENKER“.

7. Barbara Charlotte Deblitz Barbara Charlotte Deblitz wurde 1948 in Düsseldorf geboren. Sie ist u.a. Bildhauerin und war 2023 City-Artist-Kandidatin für Mülheim. Sie ist Mitglied der AG Mülheimer Künstler*innen und stellvertretende Vorsitzende des Kunsthaus Mülheim e.V. Ihre Werke wurden u.a. im Lehmbruck Museum, in der Kunsthalle Düsseldorf und im Kunstmuseum Mülheim gezeigt.

8. Marlene Fritsch Marlene Fritsch (*1994) hat einen Masterabschluss in Kunst von der Universität Duisburg/Essen. Sie arbeitete u.a. als Kunstvermittlerin im Kunstmuseum Mülheim und zeigte dort auch eigene Werke. Ihre Arbeiten verbinden Acrylmalerei mit popkulturellen Textzitaten, etwa von El Hotzo, und experimentieren mit Spiegeln und Schrift.

9. Johannes Gramm Johannes Gramm, geboren 1964 in Essen, ist bildender Künstler, Bühnenbildner und Autor. Er studierte bei László Lakner an der Universität Essen. Seine Arbeiten verbinden Fotografie, Malerei und Performance. 2021 erschien sein Fotobuch „Dinge“, das mit dem Deutschen Fotobuchpreis ausgezeichnet wurde. www.photogramm.eu

10. Peter Güllenstern Peter Güllenstern (*1967) ist Bildhauer und lebt in Köln und Mülheim. Er erhielt das Lehmbruck-Stipendium der Stadt Duisburg. Seine Arbeiten sind oft raumgreifend und performativ. 2022 ließ er eine Sandskulptur im Rahmen einer Kunstauktion in Mülheim im AutonomenZentrum AZ versteigern.

Besucherführung vor Werken von Peter Güllenstern (Plastiktüte) und Alexander Voß (Glasflächen) MülheimCalling2025 | Foto: Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr - KKRR, Ruhrstr. 3 MH
Besucherführung vor Werken von Peter Güllenstern (Plastiktüte) und Alexander Voß (Glasflächen) MülheimCalling2025 Foto: Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr – KKRR, Ruhrstr. 3 MH hochgeladen von Alexander Ivo Franz

11. Diana Hommel Diana Hommel (*1965) studierte Fotografie und Medienkunst an der Hochschule für Bildende Künste Essen. Sie schloss ihr B.F.A. mit Auszeichnung ab und war.  Vom 13. bis 27. Juli 2025 ist sie in der Schau „paperworks“ des Duisburger Kunstvereins in der Ruhr Gallery zu sehen. 
Webseite: https://dianahommel.de

12. Hiroko Inoue Hiroko Inoue, geboren 1978 in Osaka, verbindet in ihrer Kunst Fotografie, Installation und Skulptur. Seit 1990 arbeitet sie im städtischen Atelier Schloss Styrum und stellt international aus. Ihr poetischer Blick erforscht den Zwischenraum von Bild und Raum. https://hiroko-inoue.com

13. Jannine Koch Jannine Koch (*1981) studierte Malerei und Druckgrafik an der HGB Leipzig und ist Meisterschülerin bei Prof. Annette Schröter. Sie erhielt Stipendien in New York, Paris und der Schweiz und lehrt Lithografie und Radierung an der Universität Duisburg-Essen. Ihre kritischen Arbeiten zur Technisierung und Kriegsführung wurden mehrfach ausgezeichnet. Sie leitete viele Kunstführungen im Mülheimer Kunstverein e.V. und wirkt in der Druckwerkstatt AQUATINTA. https://www.jannine-koch.de

14. Rainer Komers Rainer Komers (*1944) ist Filmemacher, Fotograf und Autor. Bekannt wurde er mit Dokumentarfilmen wie „Schloss Styrum. Ein Schloss für alle“ (1998). Seit 1992 nutzt er ein Atelier im Schloss Styrum, in dem er soziale Milieustudien im Ruhrgebiet realisiert. Seine Arbeiten verbinden Film, Foto und Text zu interdisziplinären Portraits. 1979 erhielt er den Förderpreis zum Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft und 2006 den Hauptpreis.

15. Jan Kromarek (RECONQ) Jan Kromarek (*1972) studierte Illustration und Malerei an der FH Düsseldorf und der dortigen Kunstakademie, Er hat seit 2022 ein Atelier in Schloß Stryrum. Bei seinen Arbeiten handelt es sich um eine Mischtechnik aus (digital) bearbeiteten Drucken und Malerei auf Althölzern (Bodendielen etc.) . Kromarek ist auf internationalen Ausstellungen vertreten, u.a. derzeit bis 5.10. 2025: OSTRALE Biennale NEVER GREY in Dresden. https://reconq.de

16. Nadine Matthias Nadine Matthias lebt und arbeitet in Mülheim an der Ruhr. Sie entwickelt experimentelle Arbeiten in Malerei und Objektkunst, die lokale Strukturen und urbane Phänomene reflektieren. Als freie Künstlerin beteiligt sie sich an regionalen Ausstellungen und Ateliergemeinschaften.

17. Matthias Meyer Matthias Meyer (*1969, Göttingen) studierte Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf bei Dieter Krieg und Gerhard Richter und in London. Er lebt in Mülheim und ist bekannt für großformatige Nass-in-Nass–Lasurbilder, die Landschaft, Architektur und Glasreflexionen zwischen Figuration und Abstraktion erforschen. 2023 wurde er mit dem Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet. https://de.wikipedia.org/wiki/Matthias_Meyer

18. Maria-Renée Morales Garcia Maria-Renée Morales Garcia (*1997, Guatemala) studierte Freie Kunst an der Kunstakademie Münster. Ihr que(e)r-feministisch-dekolonialer Ansatz verwebt Malerei, Installation und Performances, um Identitätsfragen und Intersektionalität zu thematisieren. Sie ist Atelierstipendiatin „Junge Kunst“ Schloss Styrum 2024–2026. https://www.urbanekuensteruhr.de/de/artist/maria-ren%C3%A9e-morales-garcia

Maria-Renée Morales Garcia hatte sich mit einer Installation beworben bei der ersten Nachfolgeausstellung der traditionellen Jahresausstellung Mülheimer Künstlerinnen und Künstler - der "Biennale MülheimCalling2025"

Text unten rechts der Installation: "Hey du, wie geht's dir? Ich habe gerade so ein bisschen existenzielle Angst - ich frage mich oft, wie lange ich überhaupt noch hier leben darf. Wie viele unserer Rechte werden noch weggenommen? Und, ähm, ich habe mich letztens gefragt, warum hast du eigentlich nichts gesagt, als diese eine Person etwas Rassistisches gesagt hat? Ist doch nicht nur ein Witz, oder? Du weißt doch, wie viel Macht deine weiße Stimme hat... Und ganz ehrlich: So viele Menschen sagen immer, dass sie gegen Faschismus sind, aber wo ist eure antirassistische Arbeit? Fragst du dich auch schon länger: Ab wann ist jemand offensichtlich faschistisch? Wie lange reden wir uns ein, dass etwas nicht faschistisch ist? Wie viele Menschenrechte müssen weggenommen werden, bevor du laut wirst und was dagegen machst? Wie haben wir die Hoffnung verloren? Warum ist Schweigen einfacher, als etwas zu sagen/laut zu werden?
Und warum sind wir alle so müde?... Bist du auch so müde?"
 | Foto: Mülheimer Kunstförderverein KKRR
Maria-Renée Morales Garcia hatte sich mit einer Installation beworben bei der ersten Nachfolgeausstellung der traditionellen Jahresausstellung Mülheimer Künstlerinnen und Künstler – der „Biennale MülheimCalling2025″Text unten rechts der Installation: „Hey du, wie geht’s dir? Ich habe gerade so ein bisschen existenzielle Angst – ich frage mich oft, wie lange ich überhaupt noch hier leben darf. Wie viele unserer Rechte werden noch weggenommen? Und, ähm, ich habe mich letztens gefragt, warum hast du eigentlich nichts gesagt, als diese eine Person etwas Rassistisches gesagt hat? Ist doch nicht nur ein Witz, oder? Du weißt doch, wie viel Macht deine weiße Stimme hat… Und ganz ehrlich: So viele Menschen sagen immer, dass sie gegen Faschismus sind, aber wo ist eure antirassistische Arbeit? Fragst du dich auch schon länger: Ab wann ist jemand offensichtlich faschistisch? Wie lange reden wir uns ein, dass etwas nicht faschistisch ist? Wie viele Menschenrechte müssen weggenommen werden, bevor du laut wirst und was dagegen machst? Wie haben wir die Hoffnung verloren? Warum ist Schweigen einfacher, als etwas zu sagen/laut zu werden?
Und warum sind wir alle so müde?… Bist du auch so müde?“ Foto: Mülheimer Kunstförderverein KKRR hochgeladen von Alexander Ivo Franz

19. Atti Mülders Atti Mülders (*1963, Mülheim) absolvierte ein Studium an der UDK Berlin. Sie ist Mitbegründerin der Punkband Bluttat und schafft Malerei, Zeichnung und Installation mit rock’n’roll-ästhetischer Haltung. Ihre Arbeiten kombiniert sie in ungewöhnlichen Ausstellungsräumen – von Industriehallen bis freien Flächen. In der Mülheimer Freilichtbühne ist sie mit dem Format BINGO MIT ATTI vertreten. Freie Mitarbeiterin im Kunstmuseum Alte Post. https://www.instagram.com/attisartcore/

20. Colin Penno Colin Penno (*1980, Mülheim) studierte Fotografie und freie Grafik an der Folkwang Universität (Diplom mit Auszeichnung) sowie freie Kunst als Meisterschüler Martin Gostners in Düsseldorf. Er kuratierte Offspace-Projekte, stellt international aus und verbindet Malerei, Skulptur und digitale Entwürfe zu vielschichtigen Installationen.

21. Tubahan Riedel Tubahan Riedel, geboren 1979 in Berlin, studierte Freie Kunst an der Muthesius Kunsthochschule Kiel und absolvierte Staatsexamina für Kunst und Spanisch. Seit 2012 arbeitet sie als freischaffende Künstlerin in Mülheim, unterrichtet und ist stellvertretende Vorsitzende der AGMK Mülheimer Künstler:innen. Ihre Schwerpunkte sind Druckgrafik, Malerei und Zeichnung. https://agmk-mh.de/portfolio/tubahan-riedel/

22. Eberhard Ross Eberhard Ross (*1959 in Krefeld) studierte bei László Lakner und Friedrich Gräsel an der Folkwang-Universität Essen. Seit 1999 ist er als Maler und Zeichner freischaffend in Mülheim an der Ruhr und Frankfurt am Main tätig. Er ist Mitglied im Deutschen Künstlerbund und erhielt 2013 den Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft der Stadt Mülheim. https://eberhard-ross.de

Marianne Goldbach und Wolfgang Kleinöder vom Verein AGMK, Arbeitsgemeinschaft Mülheimer Künstlerinnen und Künstler e.V. vor Malerei von Eberhard Ross in der Schau MülheimCalling2025 | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Marianne Goldbach und Wolfgang Kleinöder vom Verein AGMK, Arbeitsgemeinschaft Mülheimer Künstlerinnen und Künstler e.V. vor Malerei von Eberhard Ross in der Schau MülheimCalling2025 Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR hochgeladen von Alexander Ivo Franz

23. Dirk Salz Dirk Salz (*1962 in Bochum) arbeitet seit 2002 freiberuflich als Bildender Künstler. Nach einer IT-Ausbildung und mehreren Jahren in der Versicherungsbranche entwickelte er eine unverwechselbare, auf Opazität und Transparenz fokussierte Malerei. 2021 wurde er mit dem Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet.

24. Walter Schernstein Walter Schernstein (*1956 in Mülheim an der Ruhr) ist Fotograf und Mitglied im Westdeutschen Künstlerbund. Seit den 1980er-Jahren dokumentiert er mit großformatigen Fotoarbeiten urbanes Leben und Landschaften im Ruhrgebiet; seine Werke waren u.a. im Kunstmuseum Alte Post Mülheim und im Duisburger Künstlerbund zu sehen.

25. Andreas Schiblon Andreas Schiblon, 1959 in Mülheim an der Ruhr ansässig, ist Fotograf und Künstler. Er wurde bekannt durch die Serie „36 Jahre“, in der er Fotografien von Ruhrgebietsfassaden in Originalansicht und nach 36 Jahren im Vergleich zeigt. Seine Arbeit reflektiert Wandel und Beständigkeit im urbanen Raum.

26. Heiner Schmitz Prof. Heiner Schmitz (*1940 in Oberhausen) studierte Gestaltung an der Folkwangschule Essen und war Professor für Fotografie an der FH Dortmund. Gründungsmitglied der Künstlergruppe AnDer, er erhielt 2009 den Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft der Stadt Mülheim und ist vereidigter Sachverständiger für Fotodesign. https://studioschmitz.com

27. Therese Schuleit Therese Schuleit  ist Künstlerin, Informationsarchitektin und freiberufliche Kuratorin. Seit 2023 ergänzt sie das Team des Museum für Fotokopie M.F.F. in Mülheim, leitet Vermittlungsformate und Projekte zu Medienarchäologie, Soundart und urbaner Intervention.

28. Natalija Usakova Natalija Usakova (*1979 in Sankt Petersburg) absolvierte 2005 ihren Master in Figurative Malerei an der Kunstakademie Lettland. Seit 2015 ist sie Mitglied der Künstlergruppe AnDer e.V. in Mülheim. Freie Mitarbeiterin im Kunstmuseum Alte Post. Ihre Malerei erkundet u.a. Kreise als realitätsstiftendes Bildelement und lädt Betrachter:innen zur aktiven Interpretation ein.

29. Ursula Vehar Ursula Vehar (*1940)  ist Gründungsmitglied der Künstlergruppe AnDer (1995) und war u.a.  tätig als Kunstpädagogin in Mülheim an der Ruhr. Sie realisiert kontinuierlich Ausstellungen und Aktionen im öffentlichen Raum und prägt die lokale Kunstszene durch partizipative Formate und Bildungsarbeit. Die Mülheimer Ruhr Gallery widmete ihr im Jahr 2019 eine Solo-Ausstellung.

Ursula Vehar in der Biennale MülheimCalling  | Foto: KKRR
Ursula Vehar in der Biennale MülheimCalling Foto: KKRR hochgeladen von Alexander Ivo Franz

30. Alexander Voß Alexander Voß, 1960 in Mülheim geboren, arbeitet u.a. mit gebrochenen Glas-, Rigips- und Pressspanplatten. Er überträgt seit vielen Jahren organische und anatomische Linienstrukturen durch Schnitte und Brechungen in dreidimensionale Bildträger. Seit 2021 ist er Mentor im Programm NEUSTART KULTUR und Vorsitzender des Kunsthauses Mülheim e.V. , im  Jahr 2022 erhielt er den Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft seiner Heimatstadt.

Ruhrpreisträger Alexander Voß auf der Biennale MülheimCalling2025. Er ist Vositzdender des Vereins Kunsthaus Mülheim e.V.  | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Ruhrpreisträger Alexander Voß auf der Biennale MülheimCalling2025. Er ist Vositzdender des Vereins Kunsthaus Mülheim e.V. Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR hochgeladen von Alexander Ivo Franz


Sollten hier Lücken oder Fehler enthalten sein, bittet der KKRR um einen kurzen Hinweis unter redaktion@mlhmrhr.de.
  Nach dem Besuch der Ausstellung ist eine Vorstellung von Kunstwerken und Kunstschaffenden und ihren Ateliers geplant. Außerdem ist ein Interview mit der Preisträgerin des durch Tania Terium überreichten Kunstpreises 2025 geplant.

Mit der KultAppMH.de vom Mülheimer Kunstverein KKRR alle Events finden | Foto: KultAppMH
Mit der KultAppMH.de vom Mülheimer Kunstverein KKRR alle Events finden Foto: KultAppMH hochgeladen von Alexander Ivo Franz

Alle Events in der Ruhrtalstadt und nützliche Links finden mit der KultAppMH.de.

Folgende Veranstaltungen finden fast zeitgleich statt. Hier ist erläutert, wie sie miteinander verbunden sind:
🧩 Zwei Seiten derselben Kunststadt
• MÜLHEIM CALLING (5. Juli – 17. August 2025) – Offizielle Biennale im städtischen Kunstmuseum am Synagogenplatz – Kuratierte Auswahl aus über 140 Bewerbungen – Fokus auf Dialog, Diversität und neue Perspektiven
• Salon des Refusés (15. Juni – 8. Juli 2025) – Freie Ausstellung im privaten MMKM Museum Moderne Kunst (Villa Artis, Ruhrstraße 3) – Präsentiert u.a. Werke von Künstler*innen, die nicht im offiziellen Auswahlprozess berücksichtigt wurden – Motto: „Kunst, die berührt – jenseits der Jury“
🎯 Was verbindet sie?

KKRR Kampagne zum Salon des Refusés | Foto: KKRR, Ruhrstr. 3 / Ecke Delle - MH -Stadtmitte
KKRR Kampagne zum Salon des Refusés Foto: KKRR, Ruhrstr. 3 / Ecke Delle – MH -Stadtmitte hochgeladen von Alexander Ivo Franz

• Beide Formate zeigen die Vielfalt der Mülheimer Kunstszene – aber aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
• Der Salon des Refusés versteht sich als offene Plattform für alle, die sich mit der Stadt verbunden fühlen – unabhängig von akademischer Laufbahn oder Ausstellungserfahrung.
• Besucher*innen werden sogar ermutigt, beide Ausstellungen zu besuchen – es gibt mittwochs kostenlose Führungen, die beide Orte verbinden.
💡 Historischer Bezug
Der Name „Salon des Refusés“ geht zurück auf eine berühmte Parallelausstellung in Paris 1863, bei der Werke gezeigt wurden, die vom offiziellen Salon abgelehnt wurden. Damals wie heute geht es um künstlerische Freiheit, Vielfalt und Sichtbarkeit jenseits etablierter Strukturen.
❤️ Besonderes Highlight
Am 6. Juli 2025 ab 16:00 Uhr findet im Rahmen des Salons eine große Benefiz-Kunstauktion zugunsten des Projekts Wünschewagen statt – mit Originalwerken zu fairen Preisen und viel Herz.

Kurz gesagt: Der Salon des Refusés ist nicht Konkurrenz, sondern künstlerische Ergänzung – ein vitaler Teil des kreativen Ökosystems in der Ruhrtalstadt.

„Polarisierung, so beunruhigend sie auch ist, ist auch eine Gelegenheit zum Umdenken. In dieser Kluft zwischen Elite und Rändern, zwischen verschwenderischen Kunstmessen  und unbeachteten Ateliers, eröffnet sich ein Raum für eine neue kulturelle Ethik. In einer Welt, die zunehmend von Konzentration beherrscht zu werden scheint, besteht die Herausforderung darin, Räume der Inklusion und des Experimentierens zu schaffen. Denn Kunst ist nicht nur ein Markt: Sie ist eine Sprache, ein Traum, eine Rebellion“, so war es jüngst von Federica Schneck in der Fachpresse zu lesen.

Schauplatz der Biennale MülheimCalling2025: Das Städtische Kunstmuseum in der Alten Post am Synagogenplatz 1 | Foto: Mülheimer Kunstverein KKRR
Mit der KultAppMH.de vom Mülheimer Kunstverein KKRR alle Events finden | Foto: KultAppMH
Ausstellungen in der Ruhrtalstadt Mülheim | Foto: KKRR
Das ehemalige Reichspostamt der Stadt Mülheim am Viktoriaplatz 1 (heute Synagogenplatz 1) | Foto: Archiv des Mülheimer Kunstvereins KKRR
KKRR Kampagne zum Salon des Refusés | Foto: KKRR, Ruhrstr. 3 / Ecke Delle - MH -Stadtmitte
Glückwunsch zum diesjährigen Kunstpreises des Mülheimer Kunstvereins von 1956 - 2.500 EURO gingen an die in Berlin lebende Kanadierin Jessica Arseneau

 | Foto: Ivo Franz, Mülheimer Kunstverein

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artnews

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